09.12.2018 - von 11°° - 14°° Geöffnet, abends geschlossen

22.12.2018 bis 24.12.2018 - Betriebsruhe

25.12.2018 - von 11°° - 14°° Geöffnet, abends geschlossen

26.12.2018 - von 11°° - 14°° und von 17°° bis 21°° geöffnet

01.01.2018 - von 11°° - 14°° Geöffnet, Abends geschlossen

02.01.2019 - 10.01.2019 Beriebsruhe, Ab dem 11.01.2019 sind wir wieder für Sie da!

10.06.2019 - von 11°° - 14°° Geöffnet, Abends geschlossen

22.07.2019 - 08.08.2019 Beriebsruhe, Ab dem 09.08.2019 sind wir wieder für Sie da! 

    Bitte beachten Sie, nur die Öffnungszeiten auf Unserer Webseite oder von Google sind Gültig!

           

                    Montag              17:oo - 21:oo Uhr                      

                    Dienstag            Ruhetag                               

                    Mittwoch           Ruhetag                      

                    Donnerstag      17:oo - 22:oo Uhr                      

                    Freitag             17:oo - 22:oo Uhr                      

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Donnerstag, 14. September 2017
Achtung Geänderte Öffnungszeiten

Hallo Liebe Gäste,

wir müssen unsere Öffnungszeiten neu Anpassen ab dem 01.11.2017.

Montag 17°°-21°°
Dienstag und Mittwoch Ruhetage
Donnerstag 17°°-21°°
Freitag. 17°°-21°°
Samstag 11°°-22°°
Sonntag 11°°-21°°
(alles nur Richtzeiten)

Natürlich ist es auf Anfrage möglich, bei einer Feierlichkeit auch außerhalb der Geschäftszeiten bei uns zu Feiern.

Ich danke für Ihr Verständniss

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Hier gibt´s, was den Räuber und sein Gefolge bei Kräften hält!

Was Schnelles auf des Räubers Flucht
• Kraftbrühe mit Fleisch-Klößchen und Gemüse der Saison
• eine Tasse frische Räuber-Soljanka mit Zitrone und Schlagsahne
• eine Tasse legendäre Knoblauchsuppe mit Croutons 

Für des Räubers hohlen Zahn
• Geflügelwürzfleisch dazu Toast und Zitrone
• schweizer Wurstsalat mit Käse, Zwiebeln und Mischbrot
• Räuberschnitte - fritiertes Mischbrot, mit feuerfleisch und frisch geriebenem Käse
• kalte Räuberplatte mit Aufschnitt, Mischbrot, Käse, herzhafte Gurke, Zwiebelringe und Butter

Was schon Karaseks Tochter mundete
• Eine Schüssel Pommes mit Ketchup / Mayonnaise
• Spirelli mit Tomatensoße und Teufelswürstchen
• Schweineschnitzel mit Pommes und Ketchup

Leibspeisen der Räuberbräute
• Gurkensalat mit Dillrahmdressing
• gemischter Salat mit Hirtenkäse
• großer gemischter Salat und frischem Dressing
  - mit Hähnchenstreifen
  - mit Räucherlachs

Räubers Anglerglück
• Zanderfilet im Kräutermantel gebraten auf Bandnudeln und frischer Gartenkräutersoße
• Lachsfilet gebraten mit Bandnudeln und Salatbeilage
• gebratene Forelle (ausgelöst) mit Mandelbutter, Petersilien-Kartoffeln und Salatbeilage

Räuberschmaus aus Topf und Pfanne
• Ofenkartoffel mit Kräuterquark und Salat
• Flecke süßsauer mit Petersilien-Kartoffeln
• warmes Bratenbrot mit Setzei und Bratensoße
• bunte Platte mit Pellkartoffeln, Landleberwurst und frischem Kräuterquark
• Oberlausitzer Stubberle mit Sauerkraut und warmer Landleberwurst
• hausgemachte Sülze vom Eisbein mit handgemachter Remoulade und Bratkartoffeln
• Rinderzunge mit Petersilienkartoffeln und Schwarzwurzelgemüse
• überbackenes Kasslersteak mit Zwiebeln, Bratkartoffeln und Salatbeilage
• Rostbrät´l mit Bautzner Senf und gebratenen Zwiebelringen, dazu Bratkartoffeln
• Rindsgulasch, böhmische Knödel und Apfelrotkohl
• herzhaft saftiges Räuberschnitzel vom Schwein mit Bratkartoffeln oder Pommes frites und Möhrengemüse
• Nackensteak mit frischen Champignons, Pommes Frites und Salatbeilage
• „Steak ou four“ (mit Würzfleisch überbacken) dazu Bratkartoffeln und Salatbeilage
• überbackenes Hähnchenbrustfilet mit Bandnudeln, Sahnesoße und Salatbeilage
• Schweineschnitzel überbacken mit Ananas, Käse dazu Kroketten und Salatbeilage
• Schweizer Sahnesteak mit Brokkoli und Kroketten
• heiße Räuberpfanne auf dem Holzbrett mit Bratkartoffeln, Zwiebelsteak, Champignonsteak und Kasslersteak
• Rinderroulade mit hausgemachten Kartoffelklößen und Apfelrotkohl
• Räuberspieß (Schweinefilet, Würstchen, Paprika, Bauchspeck) Rosmarin-Kartoffeln und Salatbeilage

süßer Räubertraum
• Eisschokolade
• Eiskaffee
• Gemischtes Eis mit Schlagsahne
• Rumtopf mit einer Kugel Vanilleeis
• Vanilleeis mit heißen Himbeeren und Schlagsahne
• Kirschgrütze mit Vanillesoße
• sanfter Engel mit Vanilleeis, Orangensaft und einem Schuss Rum
• Schokobecher mit Eierlikör und Schlagsahne
• Schwedenbecher mit Apfelmuss, Eierlikör und Schlagsahne
• 2 feine Eierkuchen gefüllt mit Erdbeermarmelade, Vanilleeis und Schlagsahne

Für Interessierte sei zum Namen dieser Gaststätte erwähnt:

Der Räuberhauptmann Karasek spielte vor ca. 220 Jahren eine nicht unbedeutende Rolle in der Geschichte der Oberlausitz.

1756 wurde Johannes Karasek bei Prag geboren. Aus der kaiserlichen Armee desertiert, kam er nach Sachsen und schloss sich der "Palmschen Räuberbande" an, die ihn zum Räuberhauptmann wählte.

Nachweislich verübte Karasek mit seiner Bande in 3 ½ Jahren melr als 24 Einbrüche, überwiegend bei Händlern, Gutsherren und Großbauern.

Der letzte Überfall der Bande fand in der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 1800 in Leutersdorf statt. Dort wurde die Bande gefangen genommen. Auf Grund seiner Missetaten musste Karasek und einige seiner Bandenmitglieder am 26. Februar 1803 auf dem Bautzener Marktplatz am Pranger stehen. Für den Räuberhauptmann eine empfindliche Strafe, da er vom Straßenpöbel auf Ärgste verhöhnt und mit Kot, verfaultem Obst und verdorbenen Eiern beworfen wurde.

1809 starb Johannes Karasek nach schwerer Krankheit in den Dresdener Kasematten.
Ein Turm in der Bautzener Altstadt trägt seinen Namen.

Überliefert ist auch, dass Karasek mit seinen Kumpanen häufig die Wirtshäuser aufsuchte und dabei reichlich zechte.

Johannes Karasek / Karasek – ein Räuberhauptmann

Karasek Leben ab seiner Jugendzeit
Geboren in PRAG/SMICHOV, seine Schulbildung liegt im Dunkeln.

Vor 1786 Lehrjahre/Ausbildungszeiten
1786 in Prag bei Herrn v. Meinrad als Tischler angestellt, Liebelei mit dessen adliger Tochter,
1787 als Rekrut gezogen, Soldat in Galizien
1790 Bekanntschaft mit dem Soldaten Palme, Bandenführersohn aus dem böhmischen Dörfel
1794 Karasek wird wieder nach Prag abkommandiert, er ist inzwischen Korporal. Sein Regiment soll zum Kampf gegen die französ. Revolutionsarmee in Norditalien ausrücken. Karasek macht sein langgeplantes Vorhaben wahr: er desertiert. Bürgerlich einfache Kleidung mit Tischlerhandwerkszeug im Sack machen ihn unverdächtig. Flucht nach Norden, Richtung böhmisches Dörfel und Oberlausitz. In drei Tages- und Nachtmärschen erreicht er Großschönau, dort Arbeitsaufnahme bei Tischler Mättig.
1795 Karasek kommt nach dem Dörfel, das er vom Hörensagen des Palme junior gut kannte.
Er handelt nun für die Palme’sehe Bande als Hausierer in einem Radius von bis 40 km.
1796 Sein Freund Palme junior kann vor einem Kriegszug ins Rheinland ebenfalls desertieren und kehrt zur Familie und Bande heim. Karasek wird als .Händler’ enttarnt und kann deshalb als solcher nicht mehr tätig sein.

- Teilnahme an seinem 1. Raubzuge beim Engelmüller im Grunde (St.Georgsthal/Niedergrund).
- Sogenannter Brandeisepp aus Böhmisch Leipa wird um 200 Gulden „erleichtert”. Karasek
gaunert ihm die Summe für einen angeblichen Schatzplan ab, nachdem wird noch bei
selbigem eingebrochen.
- Einbruchsteilnahme bei Faktor Kühnei in Niederoderwitz, dabei wird bisheriger Hauptmann
Palme von dem als Opfer vorgesehenen Kühnei von der Leiter gestoßen. Palme stirbt an den
Verletzungen.

1796/1797 - Karasek wird nach persönlichem Zögern als Hauptmann der Spitzbuben gewählt.
Er spielt auf dem ,Neugersdorfer Schießen’ „selbsternannt” Ordnungshüter. Kleines Gaunervolk
wird von ihm erkannt und sofort mit Schlägen bestraft (so macht sich der Bock zum Gärtner!).
- Erster ,Zug’ unter voller Regie von Karasek nach Friedland, reiche Beute beim sehr
wohlhabenden Geldwechsler Hampel.
- Weitere Einbrüche des Jahres noch bei Faktorei ,Thoms’ (Thomas) in Beiersdorf,
- und im Wassergrund Fugau, weiterhin
- ein schiefgegangenes Abenteuer in Crostau,
- Räubereien in Königswalde, Georgswalde, Rumburk.
- Größter ,Feldzug’ der Bande nach Raconice b. Tumau (T\imov) als eine mehr ,moralische
Aufgabe’ zum Rächen bzw. zur Sühne der angeblichen Vergewaltigung der damaligen Freundin des Karasek, der üblen Apollonia durch Herrn v. Buchenstein in ihrer Jugendzeit. Zufällig war die Ehefrau des Adligen auch die frühere Geliebte des Karasek, dies stellte sich erst beim Überfall heraus. Das Ziel wird dadurch nur z. Teil erreicht. Karasek bekommt Skrupel und entschließt sich nun nicht zum ärgsten Vorgehen, das sich Apollonia erhofft. Gedrückter Dank der Herrschaften an Karasek, die nicht ahnt, dass Karasek sogar der Anführer der Bande im Schloß ist.
- 140 Gulden beträgt nach Überfall auf einen Vamsdorfer nach einem Kuhverkauf derRauberlös.

Anfang 1798 - Das direkte Heimatgebiet ums Dörfel wird der Bande erstmalig zu heiß.
Längere Zeit ,arbeitet’ man im Gebiet um Bautzen, dadurch wird aber der für die
Liechtensteiner in Bautzen tätige Advokat Nese noch hellhöriger, sein erstes
Kommando bleibt im Dörfel ohne sichtbares Ergebnis, das Räubemest war .sauber’.
Die Aktion ist verraten worden.

Winter 1797/1798 - Wegen dieser Aktion verblieb die Bande deshalb vorerst in Ruhestellung.
Zum Winterende wird das ,Hauptquartier’ im alten Erbhof Crostau gewählt.

Februar 1798 - Die Trutzmühle Cunewalde wird mit mehr als mäßigem Erfolg ,besucht’. Zwei Fäßchen Butter im Gegenzuge zu einem schwerstverletzten Arm eines Bandenmitglieds war der schlechteste ,Bruch’ außer der Verhaftung der Bande im Jahre 1800.

- Im Dorfe Wiesa bei Görlitz erwirbt Karasek eine Tischlerstube und werkt dort auch kurz selbst, wahrscheinlich als späteres Exil gedacht.

- Einbruch in Friedersdorf, erste Festnahme des Karasek in Markersdorf bei Görlitz, Rückführung über Löbau, Neugersdorf nach Rumburk. Beim Durchzug durch Neugersdorf wird Karasek von vielen Passanten sehr geschmäht. Durch vermutete Helfershelfer in der Verwaltung/Kirche Rumburgs erfolgte baldige Freilassung Karaseks. Es folgt ein Bandenkampf Karaseks gegen eine plötzlich auftauchende andere Bande unter Führung des „ROTEN” und seiner Schwester Apollonia. Karasek vertreibt die Bande und schwärzt sie erfolgreich bei der Liechtensteiner Verwaltung in Rumburg an einige der Kerle werden danach für längere Zeit arrestiert. Teile seiner Bande gehen eigene Wege, unbestimmt, inwieweit Karasek dies vertrat. Sie sind ohne viel Erfolg in der Gegend Spremberg/Kallenberg aktiv. Nun stellt Karasek die schlimm gewordene Disziplin wieder voll her.
Er verlagert sein, Revier’ erneut bis in die Gegend der oberen Queis (Bad Flinsberg), dem damaligen Ländereck Österreich/Preußen/Sachsen. Seine Magdalene gebar unterdessen dem Karasek eine Tochter.

- Größtes Jagdglück bei bestens vorbereitetem .Bruch’ erfolgte in der Brauerei zu Langenöls bei Lauban, über 700 Taler war die Beute .schwer’ (eine Geldsumme, von der eine 6-köpfige Familie
über 4 Jahre leben konnte).

- Wenige Tage danach schon wieder ein Einbruch ins Schloß Haugsdorf, völlig ohne Verfolgung.
Auf Karaseks Bande fiel kein Verdacht, man verdächtigte eine schlesische Bande.

- Weiterer großer Erfolg bei einem reichen unerfahrenen Erben. Letzter erbte 50 000 Taler (heute etwa 7,5 Millionen DM) und wurde um 1300 Taler und umfangreiche Schmuckstücke ,erleichtert’. Beim vorbereiteten Gespräch Karaseks mit dem Erben (ein Töpfer), zeigt sich das besondere Geschick Karaseks so recht. Psychologisch war der ,Laie’ Karasek ein Schlitzohr von hohem Rang; die biedere Anrede wie „gnädiger Herr Lindner”, die er dabei gebrauchte, zeigt es deutlich, dies geschah in Naumburg/Queis.

Herbst 1798 - Wieder daheim bei Frau und Kind. Die Bande versucht immer wieder Karasek für nähergelegene ,Brüche’ zu gewinnen. Er achtet jedoch auf die alte Räuberregel: Der Marder schont seine Umgebung! Dennoch wird er umgestimmt. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

Anfang 1799 - Vieles mißlingt, der Boden wird sehr heiß! Das Glück schwindet, einige Brüche in Schönbach, Cunewalde, Sohland/Spree erwiesen sich als wenig ertragsreich. Die Dörfler werden munter, man verteidigt sich oft erfolgreich. Karasek achtet noch immer Menschenleben – kein Mord!

Eine ganz besonders feine Geschichte ist die zwischen Karasek und dem aufschneiderischen Schuster in Friedersdorf, dieser wird ,heimgesucht’ bei wieder ausgezeichneter Vorbereitung und sauberster Arbeit’ der Bande, dabei als Ergänzung die außergewöhnliche ,Tätigkeit’ aller Spitzel, die für Karasek in der Oberlausitz und Böhmen Raubziele suchten, mit dem Oberspion „Königseer” an der Spitze.

- In Friedersdorf wurde das Haus ausgeräumt, Geld, Leder, u.a. auch ein lebendiges Schwein
geraubt und aufgeteilt. Der Strick aber wurde immer enger für die Bande.
- Hainewalde, stets nur negativ für die Bande ausgehend, sollte neues Ziel sein. Der Raubzug wurde durch zu laute Gespräche der Bandenmitglieder im Wald ruchbar und das Dorf deshalb rechtzeitig gewarnt: Kein Erfolg. Karasek meinte, das Dorf ist ,gefeit’. Von hier sollte auch das baldige Ende seinen Anfang nehmen.

Vorweihnachtszeit 1799 - Einbrüche in Eulowitz, Obemeukirch und auf die Rentkasse Schloß Greifenstein/Böhmen – alles nur mit mittl. Erfolg.

Ende 1799 - Erster Gemordeter durch die Bande. Trotz erwähnter Mahnung Karaseks wird Bauer Worm in Schönbom erstickt. Karasek wußte: Blut fordert die Obrigkeit viel höher heraus wie alles andere.

Beginn 1800 - Ahnungsvolle Stimmung.
- Große Niederlage und Hohn durch Geldwechsler Gocht und Sohn in Neugersdorf.
- Raubzüge bei Bauer Schulze und Krämer Kuntsche in Seifhennersdorf und beim
Leinwandfaktor Rudolph in Eibau.

In den so nahen Orten wurde die zunehmende Aktivität der Bande immer drückender. Die „Oberländer” rüsteten gegen die Bande. Es wurden dabei die .Brüche’ mit Worten und Zeitungen stark überhöht wiedergegeben. Die Bande wurde stärker dargestellt wie sie jemals war, die Obrigkeit ging beim sächsischen Hof und Regierung in Aktion. Karasek wurde so allgemein zur verhaßten Person in der ganzen Gegend, die Stimmung in der Bevölkerung immer schlechter: Man forderte endlich Maßnahmen des Staates.

Letzte Fahrt zur geliebten Gönnerin Karaseks nach Bad Warmbrunn. Der ,Katze Karasek’ wurden,
die Krallen klamm’. Er nutzte eine Gelegenheit, die sich wie auf einem Tablett darbot, nicht, die Geldkatze (Geldbeutel) eines reichen Glasmachers in Steinschönau mitzunehmen. Karasek geht
u.a. nach Bensen bei Tetschen. Sucht er hier Asyl?

Das totale Verhängnis: Stets suchte sich Karasek, wohl auch zur Entschuldigung vor sich selbst, nur ,G egner’ aus, die gemein oder dumm oder geizig waren, oder eben einiges zusammen, solche, die ohne besondere eigene Leistung reich geworden waren. Nun sollte es aber ein Mann nach Wunsch der Bande sein, den Karasek wohl gut kannte: der Rittergutsbesitzer auf Oberleutersdorf sollte gebeutelt werden. Aber der reiche Herr Glathe war ein bekannter guter Mann und besonders die Weiber der Bande versuchten alles, um die Männer abzuhalten. Zur selben Zeit hatte Herr v. Kyauw auf Heinewalde Dragoner geordert. Sie sollten die überhandnehmende Wilddieberei im Zittauer Gebirge und Vorland bekämpfen, nicht unmittelbar die Bande Karaseks. Karasek erfuhr von der Stationierung der Dragoner in Hainewalde. Dies führte zum Aufschub aller Vorhaben. Zum Ausklang des Neugersdorfer Schießens, Monatswechsel Juli/August 1800, folgte dennoch der lang vorbereitete ,Bruch’ in nächster Nähe – und damit das Ende der Geschichte. Die Kunde des Raubzugs wurde in Windeseile ins Hainewalder Schloß getragen, etwa 40 Dragoner rückten an.

Was Karasek nicht wußte, war, daß die königlich sächs. Regierung mit dem Kaiserreich Österreich kurz zuvor einen bis dahin geheimgebliebenen Vertrag geschlossen hatten, nach dem die gemeinsame Bekämpfung von Banden an der Grenze zwischen beiden Ländern auch eine Überschreitung von Enklavengrenzen ermöglichte. Wenn auch der Überfall bei Glathe gelang, so zeigten herausgefallene Geldstücke den Verfolgern jedoch den Weg ins Räuberdorf. Fast alle Mitglieder der Bande wurden gefaßt und abgeurteilt.

Karasek starb nach langjähriger Kerkerhaft 1809 in Dresden.

(Quelle: Internet)

Landgasthof - Karasekschenke

Inhaber: Peter Dominik Zadan
Neuwalde 2
02794 Leutersdorf

Telefon : 03586-7658071
E-Mail : info@karasekschenke.info

(Kurzfristige Anfragen bitte nur telefonisch!)